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Neubau einer zusätzlichen Hochwasserentlastung für die Wakenitz

Beschreibung des Projektes:

Die Wassermengen der Wakenitz werden seit Jahrhunderten aufgestaut. Seit dem Bau des Elbe-Lübeck-Kanals wird die Wakenitz über verschiedene Rohrleitungen abgeleitet. Hierbei handelt es sich um drei verschiedene Rohrsysteme:

Zusätzlich wurde entsprechend dem Gutachten von Prof. Ostrowski aus dem Jahre 1997, wo bereits die globalen Klimaveränderungen berücksichtigt wurden, eine weitere Hochwasserentlastungsanlage erforderlich. Als Standort wurde der Klughafen parallel zur vorhandenen Hochwasserentlastung aus dem Jahre 1923 gewählt. Neben dem vorhandenen Überlaufbauwerk wurde ein neues Überlaufbauwerk mit anschließendem Verbindungsbauwerk, eine Stahlbetonrohrleitung von 2,0 m Innendurchmesser und an der Kanaltrave ein Auslaufbauwerk in offener Bauweise errichtet. Das vorgenannte Verbindungsbauwerk dient der Zusammenführung und der Verteilung der Wassermengen aus dem vorhandenen und dem geplanten Überlaufbauwerk in die Rohrleitungen. Die Steuerung des Wehres im Überlaufbauwerk erfolgt bedarfsorientiert elektronisch über das Zusammenspiel drei verschiedener Pegelstandorte (Rothenhusen, Moltkebrücke und direkt vor dem Bauwerk).
Durch diese Baumaßnahme erhöhte sich die Gesamtablaufkapazität aus der Wakenitz um 9.900 l/s auf 23.300 l/s. Die Baukosten inkl. der Planungsleistungen betrugen ca. 1,1 Mio. Euro netto und wurden von der Hansestadt Lübeck finanziert.

Projektbeteiligte:

Auftraggeber/Bauleitung: Lübeck Port Authority
Planung: Ing.-Büro Sachs & de Buhr, Lübeck
Baugrundberatung/Planung: Baukontor Dümcke, Lübeck
Ausführende Baufirma: Hermann Koth GmbH & Co. KG, Schieren/Bad Segeberg

Kosten:

ca. 1.100.000 Euro

Ausführungszeitraum:

Juni bis Dezember 2004

Kontakt:

Otto Hinrich Rönfeldt, Telefon 0451 / 122 69 23, E-Mail: otto-hinrich.roenfeldt@luebeck.de

Schnitt AuslaufBlick in das Überlaufbauwerk während der Schal- und Bewehrungsarbeiten